Meppen - Mai 2019

 

Wunderschönes Emsland

 

Nach der Anreise am Sonntag machten wir uns nachmittags auf die erste Erkundungstour - die Genießertour über 41km.

Die vom Fremdenverkehrsamt der Stadt Meppen (TIMTouristische Information Meppen) als GPX-Datei vorgeschlagene Route führte uns zunächst an der Hase und dann am Dortmund-Ems-Kanal entlang zum Speichersee, der ein ideales Wassersport-Gewässer darstellt. Hier genossen wir bei ausgezeichneten Speisen und dem lauten Gebell eines zugelaufenen Hundes das herrliche Wetter und die Aussicht auf den See.

Der Ausklang des Tages bildete ein Besuch des Bootshauses, wo wir bestens verpflegt wurden.  

Am Montag ging es auf die Kul-Tour Route

Die erste Sehenswürdigkeit war die 1000 Jahre alte St-Vitus Kirche mit dem 150 Jahre alten Backstein-Schulhaus am Steilhang der Hase. Dieses  malerische Örtchen muss man einfach besuchen. Ein Abstecher von der Route führte zur Lohe Schule. Dies war nicht so spektakulär, aber doch sehenswert.

Der angesteuerte Aussichtsturm auf der Strecke ermöglichte uns einen herrlichen Weitblick über die unberührte Moorlandschaft.

In Haselünne erfuhren wir in einem Vortrag Wissenswertes über die  Kornbrennerei. Mir war nicht bekannt, dass der Brand in mehreren Stufen erfolgt und der mittlere Brand, der zeitlich genau bestimmt werden kann, am bekömmlichsten ist. 

Moortour

Die Wettervorhersage: „Regen und Blitz“ hielt uns zunächst vom Start unserer Moortour ab. Nachdem der Mitarbeiter des Fremdenverkehrsamtes jedoch versichert hatte, dass das angesagte Regengebiet erfahrungsgemäß  in Lingen stehenbleiben würde, machten wir uns auf den Weg. Wunderschöne Landschaften entlohnten uns, obwohl es manchmal etwas tröpfelte - aber das war nicht der Rede wert.

Ein kurzer Abstecher nach Holland, dann an der Grenze entlang auf einem schnurgeraden gut asphaltierten Radweg durch das Moorgebiet - ein einmaliges Erlebnis. Einsam, aber beeindruckend! An einem errichteten Aussichtspunkt konnten wir die endlose Weite, die unberührte Natur und die einmalige Vogelwelt bestaunen. Auf der weiteren Fahrt fuhren wir an Ölförderanlagen vorbei, die in diese Landschaft eigentlich nicht passten. 

Der Besuch des  Moormuseums kann als weiterer Höhepunkt unserer Fahrt angesehen werden. In dem zu Beginn der Führung gezeigten Film wird die Geschichte der Moorkolonisten erlebbar gemacht. Ihr mühevolles Leben hat uns nachdenklich und zugleich dankbar gestimmt, dass wir in Frieden und Wohlstand aufwachsen konnten.  Der Herr, der unsere Führung gestaltete, kann als Glücksgriff bezeichnet werden. Er konnte uns anschaulich über die Moorkolonialisierung informieren und zu allen Fragen detaillierte Erklärungen geben. 

Moor und mehr

Auf der letzten Fahrt im Emsland  hatten wir uns die nördliche Region vorgenommen. Der Weg führte an einer alten Wassermühle vorbei nach Apeldorn.

Das Großsteingrab, das zwischen 2300 und 1800 v. Chr. aus Findlingsblöcken errichtet wurde, war die erste Anlaufstelle. Es folgte die Besichtigung der Kirche in Apeldorn, die meiner Ansicht nach einen Besuch wert ist. Die Apeldorner hatten ein Problem mit Ihrer alten baufälligen Kirche, die im Laufe der Zeit zu klein geworden war. Abriss oder Neubau? Sie entschieden sich für eine Kombination und verbanden den alten restaurierten Kirchturm mit einem verglasten Gang an die neue Kirche.

Auf dem Weg nach Haslünne erwartete uns eine letzte Sehenswürdigkeit - ein alter Pflasterweg. Für Radfahrer war dies jedoch eine Tortur. Wir waren froh, als wir die Marterstrecke überwunden hatten.  Nach einer kurzen Rast in einer Bäckerei in Haselünne traten wir den Heimweg nach Meppen an.

Zusammenfassend kann man sagen: Es waren freudvoll erfüllende Tage im Emsland!

R.B.

 

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https://holzwickede.adfc.de/artikel/meppen-mai-2019

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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