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Fahrradurlaub vor der eigenen Haustür

 

Nr. 13/2020, Düsseldorf, 24.06.2020

 

Zum Start der Sommerferien entscheiden sich in diesem Jahr viele Menschen dafür, die eigene Heimat mit dem Fahrrad zu erkunden. Beim sommerlichen Radeln kommen sowohl sportlich ambitionierte Radfahrerinnen und Radfahrer, als auch gemütlich Radelnde und Familien auf ihre Kosten. Allerdings rechnet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club in NRW mit viel Andrang auf den beliebtesten Radwegen in NRW, deshalb lohnt es sich, die Aufmerksamkeit im Corona-Jahr auf Radrouten zu richten, die etwas abseits und im Grünen liegen.
Wir stellen Ihnen vier Themenrouten in NRW vor:


Römer-Lippe-Route
Am Fluss entlang durch die Römerzeit ist das Motto, der vom ADFC ausgezeichneten Römer-Lippe-Route. Das turmhohe Hermannsdenkmal ist Startpunkt für eine Fahrt, die entlang der Lippe führt - durch die Regionen Sauerland, Münsterland und Metropole Ruhr bis an den Niederrhein. Als Einstiegspunkte bieten sich Detmold, Paderborn, Lippstadt, Hamm, Haltern am See und Xanten an. www.roemerlipperoute.de

Paderborner Land Route
Es sprudelt, plätschert, fließt auf dieser ADFC-Qualitätsradroute mit drei Sternen durch das Paderborner Land. Ems, Lippe, Heder, Afte und Alme begleiten die Radreisenden auf ihrer Zeitreise zu mächtigen Fürstbischöfen. www.paderbornerlandroute.de 

Vennbahn-Radweg
Die Vennbahn war einst eine Schienenverbindung zwischen Aachen und dem Norden Luxemburgs. Heute führt die ehemalige Bahntrasse Radwanderer durch die Landschaften von Eifel, Ardennen und Hohem Venn und über drei Landesgrenzen hinweg. Die Route wurde vom ADFC als Qualitätsradroute mit vier Sternen ausgezeichnet. Die Trasse schlängelt sich ohne nennenswerte Steigungen entlang der deutsch-belgischen Grenze, die immer wieder überschritten wird. www.vennbahn.eu/tourguide

Wasserburgen-Route
Im Städtedreieck Aachen, Köln, Bonn, der wasserburgenreichsten Region Europas, geht es vorbei an über 120 Burgen und Schlössern sowie durch die vielfältige Landschaft der Eifel, der Jülicher Börde und der Rheinischen Bucht. Die Wasserburgenroute verläuft überwiegend auf ausgebauten Radwegen, ruhigen bzw. autoarmen Landstraßen und Wirtschaftswegen. Auch diese Route wurde vom ADFC ausgezeichnet. www.die-wasserburgen-route.de

Auch zu Hause gibt es Spannendes zu entdecken
Für diejenigen, die Ihre Ferien in der eigenen Region verbringen und vor der Haustüre Radfahren möchten, hat der ADFC eine Vielzahl an regionalen Radrouten im Angebot, die viele Möglichkeiten zum Abseitsradeln bieten. Diese finden Sie unter https://www.adfc-nrw.de/radtouren/radtourenvorschlaege-in-nrw.html oder unter https://touren-termine.adfc.de/.  
Im Radroutenplaner NRW www.radroutenplaner.nrw.de  finden Sie weitere Touren und Routen und können dort auch Ihre eigene Route planen.

Bett+Bike Unterkünfte rechtzeitig buchen
Weil Beherbergungsbetriebe durch Corona-Vorgaben Kapazitätsbeschränkungen haben, rät der ADFC, vorab Zimmer zu buchen. Statt einer Etappenreise mit dem Rad kann es entspannter sein, von einem festen Quartier aus eine Region mit dem Rad zu erkunden. Dafür eignen sich besonders die vom ADFC zertifizierten RadReiseRegionen. Bei den fahrradfreundlichen Unterkünften von Bett+Bike kann man online buchen oder über die App. Auch wer unterwegs Freizeiteinrichtungen besuchen will, sollte die Tickets möglichst schon vorab sichern. Auch einen Überblick zu den unterschiedlichen Öffnungsregelungen von Gastronomie und Unterkünften in den einzelnen Bundesländern gibt es auf den Seiten von Bett+Bike. www.bettundbike.de

ADFC-Einstiegsmitgliedschaft bis 31. Juli 2020 für 19,50 Euro im ersten Jahr
Für alle, die Radfahren lieben: Wer Mitglied im ADFC wird, genießt die Unterstützung eines großen Lobbyverbandes sowie exzellenten Service rund ums Rad. Mit unserem Aktionscode gibt es die Einstiegsmitgliedschaft bis 31. Juli 2020 für 19,50 Euro im ersten Jahr. Sie bietet das ADFC-Vorteilspaket zum günstigen Preis - inklusive Pannenhilfe, Haftpflicht/Rechtsschutz und Radwelt-Magazin für zwölf Monate zum Preis von 19,50 Euro. Das Angebot gilt auch für Familien- und Haushaltsmitgliedschaften (regulär 68 Euro, Einzelmitgliedschaft: 56 Euro). Sie können sich ganz einfach online anmelden – der Aktionscode lautet: 64-B14 http://www.adfc-nrw.de/b94f2393.l

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mit mehr als 47.000 Mitgliedern der größte Landesverband des All-gemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In knapp 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsrad-fahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

 


https://holzwickede.adfc.de/pressemitteilung/fahrradurlaub-vor-der-eigenen-haustuer

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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