Lüdinghausen 4

 

Der Südwesten von Lüdinghausen

 

Die vier Lüdinghauser Kleeblatt-Radtouren bieten Radelvergnügen in die münsterländischen Naturschutzgebiete. Vom Ausgangspunkt in Lüdinghausen geht es in die benachbarten Gemeinden Städte und Gemeinden Ascheberg, Nordkirchen, Olfen und Senden und Haltern am See.

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Kleeblatt-Radtour Nr. 4

Zu den Borkenbergen - 51 km Radelvergnügen im Münsterland

Ergänzende Streckenabschnitte (nicht gesondert ausgeschildert):

nördlich: 12 km durch den Linnert

südlich:    9 km um den Hullerner Stausee

Die Borkenberge wurden mit der Heubachniederung und dem Lavesumer Bruch als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Grund dafür sind Vogelarten wie Heidelerche, Blaukehlchen, Ziegenmelker oder Neuntöter. Zusätzlich sind die Borkenberge mit ihren Heide-, Sand-, Moor- und Waldlebensräumen als FFH-Gebiet von europäischer Bedeutung festgesetzt worden. Im Kreis Coesfeld wurden der Kern des Gebietes der „Gagelbruch Borkenberge“ und das „Süskenbrocks Moor“ auch als deutsches Naturschutzgebiet ausgewiesen. Nach 140 Jahren militärischer Nutzung wird das Gebiet ab 2016 voraussichtlich in das Eigentum der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) übergehen, bleibt aber wegen gefährlicher Altlasten weitgehend für die Öffentlichkeit gesperrt.

Die Borkenberge sind daher auch für die Bevölkerung der näheren Umgebung ein nahezu unbekanntes Juwel. Die Vielzahl der hier lebenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, der unersetzbaren, seltenen und gefährdeten Lebensräume, ist ein einzigartiges Zeugnis aus einer Zeit, die eine Überdüngung der Landschaft noch nicht kannte. In den Borkenbergen ist die Zeit stehengeblieben. Hier können wir sehen und erleben, wie unsere Landschaft damals ausgesehen hat. Die Borkenberge sind damit das in der gesamten Region wertvollste und wichtigste Schutzgebiet.

Hinweise zur Beschilderung:

Der Radweg mit dem Kleeblatt-Logo folgt dem ausgeschilderten Wegenetz (rote Schrift, roter Pfeil, rotes Rad). Zusätzlich gibt es Hinweise auf den Wegweisern mit Ortsangaben als Einstecktafeln mit dem Kleeblatt-Logo.

Dort, wo dieses offizielle Wegenetz verlassen wird, übernehmen die sechseckigen Schilder mit blauem Pfeil und blauem Rad die Wegweisung.

      

Im Bereich des Hullerner Stausees und der Borkenberge (Sythen) können auch alternative Routen gefahren werden.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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