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Newsletter April 2021

 

Neues vom Vorstand im April

 

Liebe Radfahrerinnen und Radfahrer,

mit der heutigen Mail gibt es wieder interessante Informationen für euch, aber leider noch keine Freigabe für geführte Touren.

Aber lest selbst:

1. Fahrradklimatest: Ergebnisse für Holzwickede

Worum geht es:

Der ADFC-Fahrradklima-Test misst als bundesweites Stimmungsbarometer die Zufriedenheit von Radfahrenden in deutschen Städten und Kommunen und gibt gleichzeitig den Kommunen ein Arbeitstool mit konkreten Empfehlungen an die Hand. Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Zielgruppe der Befragung sind Radfahrende.

Teilnahmerekordbeim ADFC-Fahrradklima-Test:

Es haben sich rund 230.000 Radfahrende an der Befragung beteiligt. Im Vergleich zu 2018

ist das eine Steigerung um 35 %.

In Holzwickede haben 117 Personen am Test teilgenommen.

Das Ergebnis ergab in Summe nur die Schulnote 3,9 (ausreichend)

Damit liegen wir auf Rang 234 von 418 teilnehmenden vergleichbaren Orten. Alle Details könnt ihr der beigefügten pdf-Datei entnehmen.

Das liegt den Holzwickedern besonders am Herzen:

         „Akzeptanz von Radfahrer/innen als Verkehrsteilnehmer“

Besonders schlecht bewertet wurde in Howi:

Bei uns ...

...überwacht die Stadt bzw. Gemeinde streng, dass Autos nicht auf Radwegen parken. (Note 4,8)

...sind die Ampelschaltungen gut auf Radfahrer/innen abgestimmt. (Note 4,5)

...sind Radwege und Radfahrstreifen so angelegt, dass auch junge und ältere Menschen sicher Rad fahren können. (Note 4,5)

...sind Wege für Radfahrer/innen angenehm breit und erlauben ein problemloses Überholen langsamerer Radfahrer/innen (Note 5,0)

...werden Radfahrer/innen an Baustellen bequem und sicher vorbeigeführt. (Note 4,5)

...sind öffentlich zugängliche Leihfahrräder für jeden einfach, zuverlässig und preisgünstig nutzbar. (Note 5,4)

...wurde den Radfahrer*innen während der Corona-Zeit handfeste Signale für mehr Fahrradfreundlichkeit gegeben. (Note 5,4)

Allgemein lässt sich zusammen fassen:

Der negative Langzeittrend bei Spaß, Sicherheitsgefühl, Konflikte mit Kfz und Breite und Oberfläche der Radwege hält an. Das zeigt, manche Städte tun nach wie vor nichts oder sehr wenig. (Howi)

Bei anderen, die sich schon auf den Weg gemacht haben, verzögern häufig Planungsvorläufe und Mangel an Personal schnelle, sichtbare Umsetzungsergebnisse bei der Radverkehrsinfrastruktur.

Am meisten bemängelt wird der lasche Umgang mit

   - Falschparkenden (4,8),

   - weiterhin eine schlechte Baustellenführung (4,7)

   - zu schmale Radwege (4,7).

Am wichtigsten sind den Radfahrenden:

   - ein gutes Sicherheitsgefühl (81 %)

   - die Akzeptanz von Radfahrenden durch andere Verkehrsteilnehmende (80 %)

   - ein konfliktfreies Miteinander von Rad- und Autoverkehr (79 %)

Die Bedeutung des Fahrrads ist während der Corona-Krise gestiegen, dieser Aussage stimmen 66 % der Teilnehmenden zu. Dies trifft besonders in den Metropolen zu (82 %).

Die meisten Städte haben aber während der Corona-Krise nicht mit Verbesserungen für den Radverkehr reagiert.

2. Stadtradeln

Das Stadtradeln soll in diesem Jahr vom 22. Mai bis zum 11. Juni stattfinden. Auch wenn die Pandemielage vielleicht im Mai/Juni noch angespannt sein wird, lässt sich die Veranstaltung auch ohne Radfahren in Gruppen oder andere Präsenzveranstaltungen durchführen.

In diesem Jahr möchte die Gemeindeverwaltung wieder allen fahrradbegeisterten Holzwickedern die Teilnahme am bundesweiten STADTRADELN-Wettbewerb ermöglichen.

Auf gemeinsame Veranstaltungen und Touren müssen wir leider in diesem Jahr coronabedingt verzichten, dennoch ist das Fahrradfahren mit Abstand weiterhin möglich und schont zudem das Klima. Unterstützt bitte alle mit eurem individuellem Beitrag die Gemeinde Holzwickede beim tatkräftigen Sammeln vieler einzelner Fahrradkilometer.

Der Startschuss des 3-wöchige Aktionszeitraumes fällt am Pfingstsamstag, den 22. Mai 2021. Bis einschließlich Freitag, den 11. Juni 2021 heißt es dann wieder kräftig in die Pedale treten für Holzwickede!

Die Anmeldung ist bereits jetzt unter www.stadtradeln.de/holzwickede möglich.

Ihr müsst euch mit Namen und Passwort anmelden. Alte Passwörter funktionieren noch. Danach wählt bitte die Gemeinde Holzwickede und das Team: „Howibiker“ aus.

Weitere Informationen findet ihr ebenfalls auf der vorgenannten Internetseite. Bei technischen Problemen oder Fragen, können ihr euch auch an Tanja Flormann, Gemeinde Holzwickede, Tel.: 02301/915-414 oder E-Mail: T.Flormann [at] holzwickede.de wenden.

3. Radverkehr sicherer machen (in unserem Gebiet)

Apps und Portale zur Meldung von Gefahrenstellen oder Mängeln in der Radverkehrsinfrastruktur gibt es inzwischen viele. Die kostenlose App "Gefahrenstellen.de" kommt aber mit einer Innovation daher. Sie warnt den Radfahrenden vor einer verifizierten Gefahrenstelle während der Fahrt. Meldungen können auch am Rechner über das gleichnamige Portal eingegeben werden. Jede*r kann mitmachen. Die übersichtlich gestaltete Software ist eine kooperative Entwicklung mehrerer Akteure, unter anderem von Verkehrsplaner*innen, Polizei-Psycholog*innen, Verkehrslogistiker*innen u.a. (Erste Einträge für Holzwickede gibt es bereits)

4. Geführte Radtouren und unser Stammtisch

Die aktuelle Coronalage lässt leider weiterhin keine geführten Radtouren in Gruppen zu.

Ebenso wenig können wir uns zum beliebten Stammtisch treffen. Wir vom Vorstand bedauern dies ausdrücklich, sind aber an die Bestimmungen gebunden und wollen keine unnötigen Risiken eingehen. Sobald sich etwas neues ergibt melden wir uns bei euch.

Link zu unserer Internetseite: https://holzwickede.adfc.de/

Bleibt tapfer, nutzt das schöne (wenn auch wechselhafte) Frühlingswetter und radelt alleine oder zu zweit.

Wir wünschen euch sonnige und unfallfreie Tage.

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Rainer Wortmann (Schriftfürer ADFC)
Bonner Allee 18
59439 Holzwickede
Tel. 02301 12674
E-Mail  wortmann.rainer@web.de

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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