Kleine Routenkunde

Kleine Routenkunde © www.ortlieb.com | pd-f

Kleine Routenkunde

 

Was ist eigentlich ein Radfernweg und wie unterscheidet er sich vom Radweg oder vom Radwanderweg. Die Begriffe hören sich ähnlich an, haben aber unterschiedliche Bedeutungen. Zeit, für etwas Klarheit – der ADFC erklärt die Unterschiede.

 

Radweg, Radwanderweg, Radfernweg – was ist da eigentlich der Unterschied? Der Radweg, wie ihn die Straßenverkehrsordnung (StVO) definiert, ist mit seinem blau-weißem Rundschild oft im Alltag zu sehen. Hier ist er Teil des Bürgersteigs oder ein auf der Fahrbahn markierter Streifen zum Radfahren.

Radwanderwege sind individuell ausgeschilderte Freizeitrouten, die sich im Umkreis von Städten und Gemeinden finden. Sie bleiben zumeist lokal begrenzt, etwa auf einen Landkreis.

Überregionale Radfernwege

Und schließlich gibt es noch die „Bundesliga“ – die überregionalen Radfernwege, die folgende ADFC-Kriterien erfüllen: Sie sind mindestens 100 Kilometer lang, haben einen eindeutigen Namen und sind als Strecke, Rundkurs oder Netz konzipiert.

Um Radreisenden einen Mindestkomfort zu garantieren, sollten Radfernwege eine Breite von mindestens zwei Metern sowie eine durchgängige und einheitliche Wegweisung in beiden Richtungen bieten.

Neben der sicheren Befahr- und guten Erreichbarkeit (z. B. per Bahn) ist auch der touristische Mehrwert von Bedeutung. Im Idealfall verläuft die Strecke naturnah, hat aber trotzdem eine gut ausgebaute Infrastruktur – mit Gastronomie, Schutzhütten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.

Mehr als 200 Routen zur Auswahl

Insgesamt gibt es mehr als 200 Radfernwege in Deutschland. Wer sich hier einen Überblick verschaffen möchte: Viele der Routen sind auf www.adfc-radtourismus.de beschrieben, einige davon sind als ADFC-Qualitätsradrouten ausgezeichnet.

 

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

.

Newsletter Februar 2021

Neues vom Vorstand im Februar

Heinz hatte eine riesige Gruppe voll im Griff.

Es starteten eine große und eine sehr kleine Gruppe.

.

Schon wieder eine Jungfernfahrt!

Diesmal traut sich Herta die Gruppe zu führen

.

Mit dem Anhänger nach Lüdinghausen

Uli führte in Lüdinghausen über das erste "Kleeblatt"

Die Testfahrer hatten tolles Wetter

Erst steil bergauf, aber dann fast nur noch abwärts

Beliebte Feierabendtouren

Die komprimierten (gepackten) Dateien .......gpx.zip werden wie folgt wieder in ...... .gpx umgewandelt:

Doppelklick…

Schloss Oberwerries

Fahrt mit vielen Sehenswürdigkeiten

https://holzwickede.adfc.de/artikel/kleine-routenkunde-6

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt